Alles Gute, lieber Boden

Ob AIDS, Jazz, die Poesie oder das Radio: sie alle haben einen, durch ein spezielles UN Komitee abgesegneten, Welttag. Seit 2002 gehört der Boden fast dazu, doch darf er in der hohen Liga der UN-Welttage nicht mitspielen, sondern wurde lediglich von der IUSS (Internationale Bodenkundliche Union) ausgerufen. Nichts desto trotz, feiern sollten wir ihn.

Auf dem Foto dieses Beitrags, nur drei Kandidaten meines heutigen Tages, die vom Boden in meinen Magen gewandert sind.

Und natürlich wurde heute der Boden des Jahres 2019 ausgerufen, die Bodenkundliche Gesellschaft hat für das kommende Jahr den Kippenboden gekürt, als Stellvertreter für Böden, die nach Bergbau entstehen. Klingt abwegig? Ist aber ziemlich spannend, da es sich letztendlich um sogenannte Rekultivierungsböden handelt, und somit um Bodenaufbau in Ökosystemen, die massive Eingriffe erfahren haben. An solchen Orten wird die unheimliche Regenerationsfähigkeit des Bodens sichtbar und ermöglicht Einblick in die unsere Fähigkeiten, diesen Wiederaufbau zu unterstützen. Und da wären wir ja fast schon wieder bei Regenerativer Landwirtschaft